|
Mein
Name ist Daniel; ich bin wohnhaft in der wunderschönen Hafenstadt
Hamburg. Ich bin Jahrgang ´79 und wohne zurzeit noch mit
meinem Vater und mit
meiner Freundin Nina zusammen in einer Teilzeit-WG. Nina ist maßgeblich für die Verwaltung des englischen Teils dieser Site verantwortlich, wofür ich ihr an dieser Stelle meinen Dank aussprechen möchte. Es ist toll, eine Freundin zu haben, die mich nicht nur bei meinen Hobbys sehr unterstützt! Zu meiner Person soll dies zunächst genügen, schließlich ist diese Seite meinen Tieren und meinen Erfahrungen mit eben diesen gewidmet. Alles begann mit einer fixen Jugendidee. Meine Brüder, beide ca. 10 Jahre älter, als ich, wollten früher beide ein Aquarium haben. Zum Leidwesen meiner Mutter, wie sich später herausstellen sollte. Die Aquarien wurden angeschafft und zwei Monate später blieb die ganze anhaftende Arbeit an meiner Mutter hängen. Obwohl meine Brüder hoch und heilig versprochen hatten, sich regelmäßig um die Aquarien zu kümmern. Das war ungefähr 1986. Die Aquarien wurden nach einiger Zeit abgebaut und verschenkt. Aber, wie sollte es anders sein, natürlich wollte der Nachzügler der Familie auch ein Aquarium haben und das im zarten Alter von 14 Jahren. Meiner Mutter schwante schon wieder Böses und so wurde mein Antrag bis auf Weiteres, nämlich das Erreichen meines 16ten Lebensjahres, verschoben. Lange musste ich warten, aber pünktlich zu meinem 16ten Geburtstag griff ich das Thema wieder auf und erhielt folgende Zusage: Solltest Du es schaffen, innerhalb der Sommerferien das Geld für ein Aquarium zu erarbeiten, darfst du es dir kaufen. Nichts leichter als das! Ich sattelte mein Fahrrad und fuhr als Kurier durch Hamburgs Straßen. Am Ende der Ferien war das Geld verdient und erwartungsvoll stand ich damit vor meinen Eltern. Die allerdings hatten wohl zwischenzeitlich ihre Meinung
geändert und schüttelten nur mit dem Kopf.Nun ja, was soll ich sagen. Ein Aquarium stand trotzdem eine Woche später in meinem Zimmer und Ärger gab es dafür nicht. War ja doch ganz nett anzusehen und dazu auch noch schön gepflegt! Aus einem kleinen Aquarium wurde ein großes. Mittlerweile hatte ich diesbezüglich meine Eltern auf meiner Seite, so dass es keine weiteren ernsthaften Einsprüche von ihnen zu hören gab. Allerdings musste dieses große Aquarium ja neu eingerichtet werden und hier nimmt mein Schlangenschicksal seinen Lauf. In der Wurzel einer neugekauften Pflanze hatte sich,
unbemerkt von mir und dem Verkäufer, eine kleine Fischlarve
verfangen, die ich erst bei mir zu Hause im Beutel fand. Sie wurde
sorgfältig gepflegt, da ich doch wissen wollte, was sich aus diesem
Fischchen entwickeln würde. Und siehe da, es wurde ein prächtiges
Buntbarschweibchen!
Hmm... Buntbarsche, damit kannte ich mich bis dato
noch nicht aus, aber ein passendes Männchen war bestimmt nicht
verkehrt. Gedacht, getan und schon schwammen die beiden Seite an Seite
durch das Aquarium und verteidigten ihr Revier. Schade nur, dass dieses
Revier das gesamte Aquarium ausmachte und für die anderen Fische
kein Platz mehr zu sein schien. Vor allem, als sich plötzlich eine
Großfamilie von Barschen in meinem Becken wiederfand, die ungefähr
60 Köpfe zählte. Also baute ich ein zweites Becken auf und
die Barsche zogen um. Soweit war wieder alles im Lot. Wären da nicht
die gefräßigen Barschjungen gewesen, die ihren Eltern im wahrsten
Sinne des Wortes die Haare vom Kopf fraßen. Die Kleinen fingen damit an, ihren Eltern die Flossen
abzuknabbern, so dass diese letztendlich, aufgrund fehlender Flossen
nur noch senkrecht durch das Becken schwammen. Also wurde ein drittes
Aquarium aufgestellt, um die Kleinen von den Eltern zu trennen. Ein
Fehler, wie sich herausstellen sollte. Die Eltern fühlten sich
anscheinend so alleine in ihrem Becken, dass sie es wohl für nötig
hielten, direkt nach ihrer Genesung, erneut für Nachwuchs zu sorgen.
Also saß ich jetzt mit etwas über hundert Barschbabys und
reproduktionsfreudigen Barscheltern bei mir zu Hause und wusste nicht
wohin mit ihnen. Nun, bekanntlich sind Thamnophis ja durchaus gierige
Fischfresser und waren daher eine hervorragende Lösung für
mein Barschproblem. Mal abgesehen davon, dass ich mich sowieso schon
immer für Reptilien interessiert habe und auch schon immer mal den
Schritt in die Terraristik wagen wollte. Kurzerhand entschloss ich
mich also im Mai ´98, nach ausgiebigem Lektürestudium, zum
Kauf eines gebrauchten Terrariums und der dazugehörigen Insassen.
Ehrlich gesagt war es nur ein Insasse und zwar ein WF 1.0 Thamnophis sirtalis
parietalis (Die Zahlenangabe steht für das Geschlecht: 1.0 bedeutet
Männchen, 0.1 Weibchen und 0.0.1 Juvenil, wobei hier juvenile Tiere
geschlechtlich noch nicht eindeutig bestimmt worden sind. Die Zahl gibt
dabei an, wie viele Tiere man von diesem Geschlecht und Art hält.)Später gesellte sich noch ein WF 0.1 dazu und für mich war das Glück perfekt. Das Fischproblem hatte sich gelöst und gleichzeitig war mein Leben um ein Hobby reicher. Leider hatte ich alsbald mit Problemen zu kämpfen, die von meiner Blauäugigkeit und unzureichendem Kenntnisstand trotz Studiums mehrerer Bücher herrührten. Um meinen Besuchern ebensolche negativen Erfahrungen zu Beginn ihres Hobbys zu ersparen habe ich diese Seite erstellt. |