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03.11.02
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Heute habe ich erneut versucht den neuen tetrataenia
ganze Mäusebabys anzubieten. Dieses mal hat das Weibchen ohne Verwitterung
die Maus angenommen und auch das Männchen hat, nach kurzen Überredungsversuchen,
ein ganzes Mäusebaby von der Pinzette genommen. Zusätzlich ist noch ein kleines Wunder geschehen, von dem ich nicht mehr gedacht habe, dass es jemals noch eintreten könnte: 005 hat sich jetzt endlich davon überzeugen lassen, dass Mäusebabys doch nicht so schlecht schmecken und frisst mittlerweile ohne Probleme ein bis zwei Mäusebabys pro Fütterung. Seit zwei Jahren versuche ich nun schon, dieses Tier von den Stinten wegzubekommen und jetzt hat es endlich geklappt. Als Auslöser betrachte ich die Tatsache, dass 005 mit einigen anderen Männchen seiner Größe zusammengezogen ist, die alle Mäusebabys fressen. Der entstehende Futterneid hat ihn wohl dazu bewegt auch Maus zu fressen. Was mich allerdings wundert, ist, dass dieser Futterneid nicht auch schon vorher entstanden ist, wo 005 zunächst mit 004 und später mit 014 zusammen gelebt hat. Auch die Beiden haben Maus gefressen. |
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09.11.02
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Heute habe ich damit begonnen, einige meiner Tiere
auf die Winterruhe vorzubereiten. Nachdem sie jetzt schon seit anderthalb
Wochen nichts mehr gefressen haben, beginne ich nun die Temperaturen und
Dauer der Beleuchtung langsam zu reduzieren. |
16.11.02
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Mittlerweile werden die Tiere, die ich für die Winterruhe bestimmt habe, bei Zimmertemperatur
und ohne Licht gehalten. Heute wandern die Tiere in ihre Überwinterungsboxen, die lediglich mit etwas Substrat gefüllt sind,
einem Versteck und einem Trinkgefäß. Diese Boxen stelle ich bei mir auf die Fensterbank, wo ich zu
dieser Jahreszeit konstant 16°C erreiche. Morgen werden die Tiere dann in den Weinschrank meines Vaters
überführt, wo sie bei 14°C und völliger Dunkelheit wieder für einen Tag verweilen werden. Jeden Tag verringere ich die Temperatur
um weitere 2°C bis die Tiere bei konstanten 8°C für sechs Wochen überwintern.
Während dieser Zeit kontrolliere ich regelmäßig das Substrat auf Schimmel, die Tiere auf ihr Wohlbefinden und wechsel das Wasser aus.
Dabei versuche ich die Tiere so wenig wie möglich zu stören. Am Ende der Überwinterungsdauer werden die Tiere in umgekehrter Reihenfolge wieder von mir aus der
Winterruhe geholt, also erst die Temperaturen im Weinschrank steigern, Fensterbank, Zimmertemperatur und dann wieder Licht und Temperaturen bis zum Normalmaß innerhlab von einer Woche steigern.
Gesamtdauer des Aufweckvorgangs etwa zwei Wochen. Das erste Futter biete ich dann drei bis Vier Tage nach wiedererreichen des Vollbetriebes des Terrariums an. |
08.01.03
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Vorgriff auf das kommende Jahr: Alle Tiere, die ich in die Winterruhe geschickt habe sind vollkommen gesund wieder aus der Winterruhe herausgekommen. Bis auf ein Tier fressen alle wieder sehr gut. Auch das vorerst nicht fressende Tier hat später wieder normal gefressen.
Hiermit beende ich die Einsicht in den Verlauf eines Jahres in der Thamnophispflege und hoffe einige Einblicke gewährt und einige Fragen geklärt zu haben. |